Indianer-Projekt, 31.5.-2.6.2023
3 Tage lang ließ uns Perry Silverbird, ein „echter Indianer“ aus NewMexiko, in die Welt der Indigenen Nordamerikas eintauchen. Wir sangen Lieder, trommelten, tanzten und lernten wie indianische Mädchen und Buben unterschiedlich zu Trommelmusik zu marschieren. Wir hörten Geschichten aus Perrys Leben und wie Indigene die Natur schätzen und alles nutzen, was sie hergibt. Nichts wird weggeworfen alles ist wertvoll. Er betonte immer wieder eindringlich, wie wichtig es ist, auf die Älteren zu hören und sie zu schätzen.

Perry zeigte viele selbst hergestellte Kleidungsstücke und Schmuckstücke, die bei den Indigenen auch die Buben und Männer selbst herstellen. So fertigte jedes Kind sein eigenes Armband an in seinen individuellen Farben. Keine zwei sollten gleich sein, so wie auch wir ganz unterschiedlich und wertvoll sind und einzigartig und gut.
Spielestationen wurden aufgebaut, lauter indianische Spiele aus Naturmaterialien wie sie jedes Kind selbst herstellen kann – Maisblätter, Federn, Obstkerne, Zweige – mehr braucht man nicht. Perry Silverbird sprach fast ausschließlich Englisch und seine Ausführungen wurden von seiner Frau Ulli übersetzt.
Einen Abschluss fanden die INDIANERTAGE mit einem POW WOW – Fest, das wir im Schulgarten vorbereiteten und gemeinsam mit den Familien feierten. Einmarsch zum Trommelrhythmus in Indianerhemden und Federschmuck, Tänze, Lieder, Perrys Flötenspiel und seine Erzählungen standen auf dem Programm.
Nach den Darbietungen gab es noch ein kleines Buffet mit Aufstrichen, Brot, Kakao- und Maiskuchen.